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Sprachbar | Deutsch Lernen | Deutsche Welle Podcasts

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Die"Sprachbar"ist ein Angebot, das Sie in Geheimnisse und Besonderheiten der deutschen Sprache einführt. Freuen Sie sich auf Erklärungen zu Schlagzeilen aus der aktuellen Tagespresse, zu Zitaten aus der Literatur, zu Sprichwörtern und Redewendungen.

Primary Format :
Education

Language :
German

Also Listed as:
Educational

City :
Berlin
State/Province :
Unknown
Country :
Germany
Country :
EU
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Punkt

Der Punkt ist ein Objekt ohne jede Ausdehnung im Raum. Aber auf die Größe kommt es ja bekanntlich nicht an. "Klein, aber oho" bringt er die Sprache nicht nur Punkt für Punkt voran, sondern auch zum Abschluss.

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Grund

Im Vordergrund stehen wichtige Dinge, im Hintergrund halten sich vor allem schüchterne Menschen und im Untergrund leben Kriminelle. Hier wird dem Grund mal so richtig auf den Grund gegangen.

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Das rollende "r"

Wer einen deutschen Text liest, stößt durchschnittlich bei jedem zwölften Buchstaben auf ein "r". Es ist nach dem "n", "e" und "i" der vierthäufigste Buchstabe. Aber wie wird er ausgesprochen? Eine kleine Lautmalerei.

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Wo man so lebt

Wohnorte gibt es, die gibt es nicht: Schlauberg zum Beispiel oder Wolkenkuckucksheim. Und auch wer im siebten Himmel schwebt, hält sich da meist nur kurz auf, ohne Aussicht auf einen dauerhaften Wohnsitz.

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Haariges

Prachtvolle Perücken zierten früher die Häupter der Adligen, Adlerfedern waren es bei vielen Indianern, die Punk-Jugend der 80er stand auf bunte Farben. Haare haben eine große symbolische Bedeutung – auch in der Sprache.

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Müsli

"Johannes und Margarete" – heißt so etwa ein Märchen der Brüder Grimm? Die Vornamen standen jedenfalls Pate, als die Autoren "Hänsel und Gretel" schrieben. Sie nutzten die Verkleinerungs- oder Koseform, das Diminutiv.

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Sitzen

Bevor man sitzt, muss man sich erst mal setzen. Beides – sitzen und setzen – entwickelte sich aus dem alten Verb "gesetzen". "Geh dich setzen" sagt man heute. Und schon sitzt man. Zum Beispiel auf dem Gesäß.

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Blut

Ob blau, kalt oder gefroren – Blut ist ein ganz besonderer Saft. Es ist das Lebenselixier des Menschen. Aber Blut hält nicht nur ihn am Leben, sondern es belebt sogar die Sprache.

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Kraut und Rüben

Der Sprachmarktplatz bietet viel an Vegetarischem: Tomaten auf den Augen. Oder Äpfel, die nicht weit vom Stamm fallen. Vergleiche mit Obst und Gemüse sind nicht immer vorteilhaft – aber stets anschaulich.

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Herbstgeräusche

Der Herbst hat seine eigene Geräuschkulisse. Das Rascheln der Blätter und das Pfeifen des Windes sind typisch für diese Jahreszeit. Aber auch das Schniefen und Husten der erkälteten Mitmenschen gehören dazu.

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Stock

Stock ist nicht gleich Stock. Deshalb kann man, wenn davon die Rede ist, gut vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen. Überall liegt er herum, der Stock. Menschen werfen ihn, Hunde holen ihn – er ist wohl nichts Besonderes …

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Gott

Er sieht aus wie ein junger Gott. Das hat ja Gott sei Dank geklappt. Herrgott noch mal! Gott erfreut sich in der deutschen Alltagssprache großer Beliebtheit – selbst wenn keine religiöse Gesinnung dahinter steckt.

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Lampe, Licht und Leuchter

Lampen und Leuchter machen dunkle Räume hell. Damit einem Menschen ein Licht aufgeht, braucht es aber häufig mehr als bloß elektrischen Strom. Egal, ob Armleuchter oder heller Kopf – wir bringen für Sie Licht ins Dunkel.

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Socken

Wer sich auf die Socken macht in die weite Welt, trifft dort womöglich auf arme Socken, vielleicht auch auf rote – oder gar auf kriminelles Gesocks. Da kann man schon mal von den Socken sein.

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Jiddisches Deutsch

Zoff, Zores und Stuss sind bekannte deutsche Wörter. Aber wo haben sie ihren Ursprung? Wer genau hinhört, erkennt: Wir alle sprechen ein bisschen Jiddisch – wir wissen nur nicht immer, was wir da eigentlich sagen.

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Eiskalt

Eiseskälte herrscht nicht nur, wenn es friert. Denn auch in großer Hitze kann es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen. Da ist es wichtig, cool zu bleiben – natürlich ohne kaltschnäuzig zu sein.

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Tollpatsch trifft Hallodri

Ein Tollpatsch ist kein Hallodri – und umgekehrt. Dennoch sind sie sich ähnlicher, als man zuerst glauben würde. Und das liegt nicht nur daran, dass beide Namen ihren Ursprung in anderen Sprachen haben.

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Gehen

Mal geht man seinen Weg, mal eher auf dem Zahnfleisch. Dann heißt es: Dagegen angehen, aber umgehend! Ansonsten geht man nämlich unter oder sogar drauf. Und dann geht bekanntlich gar nichts mehr.

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Maß für Maß

Elle, Daumen, Mittelfinger – Körpermaße sind bei jedem anders. Deshalb misst man heute auch nicht mehr mit Händen und Füßen. Manchmal nützt aber selbst das metrische System nichts, nämlich dann, wenn das Maß voll ist.

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Marmor, Stein und Eisen

Edelsteine kann man im Schmuckgeschäft kaufen. Den Stein der Weisen aber findet man nur durch Nachdenken – so wie Albert Einstein zum Beispiel. Ein weltberühmter Mann, doch steinreich ist auch er nicht geworden.

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Fallen

Vielfältig ist die Bedeutung von "Fallen". Auffallend vielfältig. Fallen lauern überall, und wenn wir nur auf eine reinfallen und nur einmal hinfallen, so mag das anderen gefallen, uns nicht. Darum: Vorsicht, Falle!

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Ausgewanderte Wörter

Immer mehr Deutsche wandern ins Ausland aus. Das ist eine bekannte Entwicklung. Aber nicht nur Menschen, auch Wörter verlassen das Land, um im Ausland ein neues Leben zu beginnen.

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Oben und unten, nah und fern

Wer im siebten Himmel schwebt, verliert oft den Boden unter den Füßen und muss von anderen zurück auf den Teppich geholt werden. Um nah und fern, oben und unten dreht sich vieles in der deutschen Sprache.

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Sommergeräusche

Der Sommer hat einen ganz besonderen Klang. Grillen zirpen, Vögel zwitschern und sanfter Sommerregen prasselt leise. Aber man hört auch wieder die Nachbarn – und die mähen natürlich am Sonntagnachmittag den Rasen.

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Fußball – In der Tiefe des Raumes

Fußball ist für die einen die schönste Nebensache der Welt, die sie in einen wahren Spielrausch versetzt. Für die anderen ist Fußball der größte Käse der Welt, der sie ins Abseits des familiären Zusammenlebens lockt.

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Hut

Ursprünglich waren Kopfbedeckungen ein Zeichen der Würde eines bestimmten Standes. Doch heute ist der Hut ein Modeaccessoire, das man passend zur Kleidung trägt. Trotzdem gibt es zahlreiche Redewendungen rund um den Hut.

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Äh

Äh ist ein Pausenfüller zwischen zwei Sätzen. Es ist ein Übergang zwischen Reden und Schweigen. Wenn ein Sprecher nicht zu oft Äh sagt, fällt es niemandem auf. Häufen sich aber die Ähs, wird es anstrengend zuzuhören.

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Der Ausdruck des Körpers

Manche Menschen haben Tomaten auf den Augen, andere haben Pudding in den Beinen und wieder andere haben einen Floh im Ohr. Natürlich nur im übertragenen Sinne! Im Deutschen gibt es viele Redewendungen rund um den Körper.

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Fast unzertrennlich

Aus eins mach zwei und manchmal mehr – im Deutschen gibt es viele Wörter, die aus mehreren Wörtern zusammengesetzt sind. Manche von ihnen gehören zusammen. Eine Trennung ergibt einfach keinen Sinn mehr.

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Zumutung

Die Beine zittern und es kribbelt im Bauch – wenn man auf einem hohen Sprungbrett steht und unter Höhenangst leidet, hat man sich vielleicht ein bisschen viel zugemutet. Zu jeder Zumutung gehört eben auch Mut.

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Im Oberstübchen

Jemandem, der nicht alle Tassen im Schrank hat, fehlt es nicht an Geschirr. Es braucht auch nicht jeder, der einen Dachschaden hat, einen Dachdecker. Gaga, meschugge oder plemplem – ein bisschen verrückt ist doch jeder.

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Kulinarisches

Viele Köche verderben den Brei! Das gilt nicht nur in der Küche, sondern auch im Autohaus. Denn dort gibt es ausgekochte Verkäufer, Kunden, die immer eine Extrawurst wollen, und Ehefrauen, die Haare in der Suppe finden.

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Zähne

Sie wurzeln im Kiefer und ragen für gewöhnlich in die Mundhöhle. Sie sind knochenähnliche Gebilde und dienen zur Zerkleinerung der Nahrung. Ja, Zähne – sie sind Kauwerkzeuge, wie sie im Munde stehen!

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Verschobenes

Es gibt Schieber mit und ohne Mütze. Man kann verschieben und verschoben werden. Nicht jede Schiebung ist Bewegung, der Schieber aber ist eine besondere Bewegungsart. Verschiebebahnhöfe können auch Rangierbahnhöfe sein.

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Schlag

Boxer schlagen mit den Fäusten; Vögel mit Flügeln. Schachspieler schlagen ihre Gegner auf dem Brett. Freude lässt Herzen höher schlagen, aber niemand möchte vom Schlag getroffen werden. Sogar Hosen haben einen Schlag.

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Zu Potte kommen

Zügig zu Potte kommen ist von Vorteil – nicht nur im Ruhrpott, sondern auch für die Schönen wie Potthässlichen. Wer nicht so richtig in die Pötte kommt, muss sich aber nicht grämen. Ist oft eh alles Pott wie Deckel.

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Frühling

Einige Frühlingsworte: blühen, riechen, erwachen, Hauch, endlich, ersehnt, Luft, Knospen, aufbrechen, ausschlagen ... Ein Wildwuchs an Worten, unsortiert, bunt wie der Frühling selbst.

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Total verwinkelt

Winkel auf dem Geodreieck. Der Schulterblick gegen den toten Winkel. Die Idylle im Winkel. Winkel auf dem Sportplatz, samt unmöglichem Winkel – und der liebe Gott spielt auch eine Rolle. Im Herrgottswinkel.

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Hölle

Eine heiße „Home-Story“ gefällig? Dazu müssen wir in die Tiefe gehen: Wir fahren zur Hölle. Wie kommt man da hin? Wie kommt man da raus? Und was passiert mit der Sprache an diesem teuflischen Ort?

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Stille Wasser sind tief

Wasser ist Leben. Es fließt, rauscht und rast, wenn es in Massen kommt. Es plätschert als Bächlein und blubbert im Kochtopf. Es gibt viele Ausdrücke und Redewendungen rund um das nasse Element.

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Alltagsallerlei

Der Wecker klingelt. Ein neuer Tag beginnt. Der Alltagstrott bleibt. Eintönig und immer das Gleiche. Tagaus, tagein. Grauer Alltag. Wenigstens gibt es den Feierabend. Doch der beginnt mit Schlange stehen im Supermarkt.

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Rauch

Was für ein Genuss – dieses Einsaugen des Rauchs glimmender Pflanzenteile in die Mundhöhle, verbunden mit dem Transport des Rauchs in die Lunge. Schade, dass es das Rauchen bald nicht mehr gibt - Schade?

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Tierisches

Der Teich ist nur einen Katzensprung entfernt, sagte die falsche Schlange zur dummen Gans und freute sich tierisch, dass es so leicht gewesen war, ihr einen Bären aufzubinden. Deutsch ist ganz schön tierisch.

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Adeliges Allerlei

"Oh welch ein fürstliches Mahl", lobte die Gräfin die Herzoginnenkartoffeln und den Hummer aus kanadischen Hoheitsgewässern. Zur Krönung des Essens gab es noch Kaiserschmarrn. Es gibt allerlei Adeliges im Deutschen.

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Amtsdeutsch

Postwertzeichen, Fahrtrichtungsanzeiger, Spontanvegetation – Amtsdeutsch sprechen in Deutschland nur Juristen und Behörden. Normale Bürger verstehen meist nichts. Sie hören nur den Amtsschimmel wiehern.

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Bunte Sprache

Farbe bringt Freude ins Leben und Ausdruck in die Sprache. Gelb ist der Neid, grün die Farbe der Hoffnung, blau das Blut der Adeligen und schwarz die Zukunft der Pessimisten. Ganz schön bunt - die deutsche Sprache…

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Vernehmliches Rieseln

Die stille Jahreszeit ist gar nicht so still, wenn man genau hinhört. Zwar rieselt der Schnee leise, aber es kann im Winter auch mal krachen: Wenn das Eis auf dem See knackt oder Silvesterböller in den Himmel fliegen.

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Fein

Es ist einsilbig, aber wer es benutzt, lobt mit ihm in den höchsten Tönen: das Wort "fein" ist klein, aber fein. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Wörtchens gilt es allerdings fein säuberlich zu unterscheiden.

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Herz

Jeder hat ein Herz. Aber nicht jeder hat Herz, dieses gewisse Etwas, das nur wenig mit dem faustgroßen Hohlmuskel, "Herz" genannt, zu tun hat, der bis zum Lebensende tagein, tagaus Blut durch den Körper pumpt.

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Macht hoch die Tür

Wer beim Vorstellungsgespräch mit der Tür ins Haus fällt, hat keine guten Karten. Manchmal sind es so viele Bewerber, dass sie sich die Türklinke in die Hand geben. Gut, wenn man schon einen Fuß in der Tür hat.

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Lügen

Kein Tag ohne Lüge. Gibt’s das? Ist "Guten Morgen!" schon gelogen? Muss nicht sein, ist es aber oft. Kleine und große Lügen sind unsere täglichen Begleiter. Nicht immer steckt eine böse Absicht dahinter.

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Abkürzungen

MfG, EDV und GmbH. Abkürzungen ohne Ende. Akronyme gibt es auch, z.B. Seminbinimebö oder Medima – was ist denn das für ein Bustasa? Und was hat Herr Riegel aus Bonn damit zu tun?

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Auf einen Blick

Liebe auf den ersten Blick – eine schöne Vorstellung. Oft ist das Objekt der Begierde ein Blickfang, da verguckt man sich schnell. Doch im Rückblick muss man sich eingestehen, dass die Liebe nur einen Augenblick dauerte.

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Leichter Schwindel

"Enge, viel zu teure Wohnung in modernem Betonklotz zu kaufen." Oder: "Strand mit Strandgut hinter der Böschung bequem zu erreichen." So natürlich nicht. Nur ein bisschen anders. Leicht geschwindelt. Aber nicht gelogen.

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Oxymoron

Kann man beredt schweigen? Kann man scharfsinnig und gleichzeitig dumm sein? Möglich, aber normal ist das nicht. Das Oxymoron ist nicht normal. Es kommt aus dem Griechischen:

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Bar

In der Bar trinkt man etwas mit Freunden, das Bar zeigt uns den Luftdruck. Man kann aber auch bar bezahlen. Das Wörtchen, das manchmal auch nur ein Wortteil ist, hat jede Menge Bedeutungen und Anwendungen.

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Zeugnissprache

Bemüht, fähig zu delegieren, gesellig, geradlinig und offen, einfühlsam und stets pünktlich. So sind sie, die Arbeitnehmer. Aber nur in der Sprache ihrer Arbeitszeugnisse.

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Eigentlich eigen

"Willst du mein eigen sein?", fragte man sich früher. Bei einem "Ja" entstand ein Hochzeitspaar. Man gehörte zueinander – man gehörte einander. Das "Einander gehören" passt aber heutzutage nicht mehr. Eigentlich.

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Kulturspeisen

Königinnenpizza, Reichskanzlerfisch, Operettenbirnen. Stroganoff und Esterhazy. Pfirsiche auf Eisschwänen, Brotscheibe plus Rindfleisch plus Brotscheibe. Gibt es alles. Heißt aber ein bisschen anders.

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Tag

Für sonntags die guten Schuhe und für werktags die normalen – das war einmal so. Da gab es noch Bade- und Fischtage. Und jetzt? Ein Tag scheint wie der andere in einer Zeit, in der sogar die Nacht zum Tage gemacht wird.

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Immer der Nase nach

Die Nase ist ein wichtiges, ein zentrales Organ, nicht nur im Gesicht. Kaum ein Körperteil trägt so viele umgangssprachliche Titel, kein anderes hat den Schatz der deutschen Redewendungen derartig bereichert.

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Schatten-Spiele

Auf geht’s ins Schatten-Reich. Nicht immer ein finsterer Ort der Abgelebten, sondern auch ganz einfach jene Stelle, die entsteht, wenn sich auf der dem Licht abgewandten Seite eines Körpers Verdunkelungen auftun. Klar?

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Gemischtes Doppel

Sie sind unzertrennlich und führen doch mitunter ein Eigenleben. Sie übertreiben gern oder geraten ins Schwärmerische. Stark in der Wirkung: Das gemischte Doppel. Die Zwillingspärchen in der Alltagssprache.

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Was nach dem "Kata" kommt

Es geht bergab. Es ging schon im alten Griechenland bergab. Und wenn nicht, dann kam es entgegen. Das kommt uns wiederum entgegen. Was? "Kata"! Denn die griechische Vorsilbe "kata" steht für "herab" oder "entgegen".

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Von der Liebe zu den bedrohten Wörtern

Manche Wörter sind Eintagsfliegen. Sie sind ein paar Jahre in aller Munde und verschwinden wieder. Es gibt auch Wörter, die über Jahrhunderte zur gesprochenen Sprache gehört haben und dann doch außer Gebrauch kommen.

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Weitgehend ausgestorben – DDR-Sprache

Selbst wer nicht aus der früheren DDR stammt, weiß, was ein "VEB" oder ein "Broiler" ist. Diese Begriffe aus ostdeutschem Sprachgut haben sich mittlerweile gesamtdeutsch gefestigt. Weitere Lücken füllen wir hier gerne.

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So klug als wie zuvor

"Als" und "wie" sind zwei kleine Wörter. Mit beiden kann man Dinge miteinander vergleichen. Doch beide sind nicht miteinander gleichzusetzen, denn wenn man "als" und "wie" vertauscht, ändert sich sofort die Bedeutung.

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Zählen

Wer rechnet, zählt und wer spricht, erzählt. Wer ausspricht, er rechne mit jemandem, der sagt, dass er auf jemanden zähle. Und nicht wenige Menschen meinen, dass Zahlen etwas Wunderbares sind – solange man nicht zahlt.

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Das piept

Reist ein Zugvogel mit der Bahn ? - Na, klar! Und wer das glaubt, hat einen Vogel? - Nein! Selbstverständlich nicht! Und was piept da? Oder kräht es? Die "Sprachbar" beschäftigt sich mit geflügelten Worten zum Federvieh.

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Spielen

Eigentlich müsste es zerbeult sein, das Spiel. Denn: viel steht auf dem Spiel, alles wird aufs Spiel gesetzt, und hat man Spaß dran, steht einer da und sagt: "Das Spiel ist aus!" –Wie das Leben so spielt...

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Seiten

Wir können etwas auf die Seite legen oder etwas auf der Seite liegen – beides erhöht unser Wohlbefinden: Danke, Seite! – Dass es neben guten Seiten auch nicht so gute gibt - tja: so ist das Leben.

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Deutsches Französisch

Attention! Deutsche haben ein etwas eigenartiges Verhältnis zur französischen Sprache: sie halten viel von ihr, ohne sie unbedingt zu verstehen. Vielleicht haben sie sich deshalb ein „deutsches Französisch“ gebastelt.

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Vor - Geher

Das Gehen bewegt uns. Immer und überall geht irgendwas hin und her, auf und ab, vor und zurück. Diesen Vorgängen sollte man nachgehen. Präfixe gehen dem Verb gehen allerdings voran.

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Sozusagen

Etwas durch Floskeln und Füllwörtern auszudrücken, ist nicht nur zeitgewinnend, sondern verschleiert auch die tatsächliche Aussage. Diese Taktik wird aber regelmäßig eingesetzt – das beste Beispiel ist die Politik.

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Umversonstgeblich

Umsonst klingt gut. Aber nur solange es ums Geld geht. Vergeblich klingt gar nicht gut. So wie: alles umsonst gewesen. Die viele Arbeit, die man sich gemacht hat. Umsonst oder vergeblich? Je nachdem.

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Schießen

Waren Sie schon mal richtig verschossen? Haben Sie sich schon mal so richtig erschossen gefühlt? Oder einen Schuss vor den Bug bekommen? Was hat sie mehr getroffen? So viele Fragen, an die Arbeit: schießen wir los!

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Überschwang und Verriss

Motzen, nörgeln, stänkern. Verrisse verfassen oder mit spitzer Feder schreiben. Überschwängliche Begeisterung ausdrücken. Was ist Kritik und wann beginnt sie? Eine Spurensuche.

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Der Liegesitz

Das Gegenteil von Aussitzen ist keineswegs Einsitzen. Für alle, die im Sitzen liegen wollen - und umgekehrt - gibt es Liegesitze. Die haben schon vor vielen Jahren Generationen von Autofahrern viel Freude gemacht.

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Englisch, wie es nur die Deutschen kennen

Die deutsche Sprache steckt voller Anglizismen. Wörter, die aus dem Englischen kommen. Doch manche klingen nur so, haben ihren Sinn verändert. Manche haben die Deutschen im Land der Dichter und Denker selbst erfunden.

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Gleich

Gleich und gleich sind nicht dasselbe. Aber gleichen sie einander? Nein? Na, das sähe ihnen ähnlich. Ein Phänomen, das immer da ist, immer nah ist, aber immer nur beinahe. Sagen Sie nicht: das ist mir gleich!

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Kaffeeklatsch

Beim Kaffeeklatsch wird selten applaudiert, dafür aber umso mehr getratscht. Und in Saftläden kann man auch nicht zwingend Saft kaufen. Zusammengesetzte Wörter haben fast immer eine ganz neue Bedeutung.

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Über das Hetzen

Jetzt und sofort. Besser gestern als heute. Am besten gleichzeitig. Termine über Termine. Jäger und Gejagte. Was treibt uns vor sich her? Hetzer und Gehetzte. Wer hasst, der hetzt. Und umgekehrt.

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Empörendes

Die meisten haben sie schon am eigenen Leib erlebt. Sie ist so stark, sie überwältigt jeden. Das Gemeine: Sie kündigt sich nicht an. Eben noch schien alles ruhig, plötzlich ist sie da – die Empörung! Mannomannomann...

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Hinter der Freude

Vor … in die Höhe springen. Vor … keinen Ton herausbringen und den berühmten Klops im Hals haben. Ich … mich wahnsinnig. … du dich auch so? Was für eine …! Um welches Wort geht es hier?

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Hinter der Freude

Vor … in die Höhe springen. Vor … keinen Ton herausbringen und den berühmten Klops im Hals haben. Ich … mich wahnsinnig. … du dich auch so? Was für eine …! Um welches Wort geht es hier?

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Fürteile und Gegenteile

„Ein - aus“, „grob - fein“, „gegen - für“ - das sind eindeutige Gegensatzpaare. Sobald diese aber beispielsweise als Adverb oder besser gesagt in adverbialem Gebrauch verwendet werden, sieht die Sache anders aus.

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Reich

48 Milliardäre gibt’s in Deutschland, aber manche haben mit Ach und Krach gerade mal eine Milliarde erreicht. Die Armen! Offensichtlich gibt es keine reichen Menschen, allenfalls wohlhabende oder vermögende.

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Doppelwörter - „Eins plus eins ist drei!“

Deutsche lieben es, Wörter zu neuen Wörtern zusammen zu setzen. Aber wie können diese neuen Wörter eine andere Bedeutung haben als die, aus denen sie bestehen? Alles eine Frage der Kombination.

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Fußnoten

Ganz unten, weit unter der Gürtellinie, da stehen die, auf denen wir stehen – die Füße. Sie sind mehr als bloß ein Bewegungsapparat. Sie dienen Bällen, Noten und Kranken als Stütze – zumindest verbal.

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Ausgezeichnet

Längst nicht alles was ausgezeichnet ist, ist auch ausgezeichnet. Ein ausgezeichnetes Essen hat seinen Preis, braucht aber keinen. Ein Jackett hat ebenfalls seinen Preis, der aber muss ausgezeichnet sein.

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Rund um den Mund

Wer den Mund nicht halten kann, ist noch lange nicht mündig. Und auch Maulhelden verbringen selten große Taten. Ob von der Hand in den Mund oder ob direkt von Mund zu Mund - der Mund ist jedenfalls in aller Munde.

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Männersprache - Frauensprache

Und sie verstehen sich doch - die Frauen und die Männer. Auch wenn angeblich eine Frau den Gesang der Buckelwale eher versteht als so manche Laute ihres Partners. Man muss sich bloß verstehen wollen – und genau hinhören.

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(All)tag

Einen guten Tag wünscht man, für den Tagesanbruch sorgt die Erdumdrehung, und der Alltag kommt von allein. In der Sprache muss der Tag für vieles alles herhalten - weit über den Zeitraum von morgens bis abends hinaus.

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Kleider machen Leute

„Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern“, sinnierte einst Heinrich Heine. Genau: Wir stecken in den Kleidern und die Kleider hängen an uns. Und schön ist’s, wenn sie auch passen.

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Matratzenhorchen und andere arabische Worte

Zucker, Spinat, Watte – diese Wörter sind arabischen Ursprungs. Integration findet in der Sprache ununterbrochen statt. Fast unmerklich mitunter, aber so nachhaltig, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

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Halt

Die Sprachbar wird Halt-Bar, nein: Haltestelle. Sie wird eine Art Hafen, ein Lager, oder eine Oase. Eine Anlegestelle für alles, was gern haltbarer wäre. Oder halt über-haupt haltbar.

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Reue

Passiert ist passiert, da kann man nichts machen. Jede Reue kommt zu spät, denn im Voraus lässt sich nichts bereuen. Aber dennoch: Wer bereut zeigt Einsicht und kann auf mildernde Umstände hoffen.

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Wanderdüne

Wanderameisen, Wanderheuschrecken, wandernde Müller - auf Wanderschaft sind viele, sogar Sandhaufen. Wanderdünen sind ständig unterwegs und wollen ganz nach vorne.

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Ich liebe du

Nette Worte, die bestimmt gut gemeint sind. Noch wichtiger als das Gesprächsthema ist jedoch oft die richtige Anrede. Aber wann sagt man du und wann sagt man Sie? Alles eine Frage der Situation.

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Schwein

Das Marzipanschwein mit dem vierblättrigen Kleeblatt im Maul kennen alle. Ferkel sind niedlich und werden sogar zu Kinostars. Schweine müssen aber auch ihren guten Namen für menschliche Schwächen verunglimpfen lassen.

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Fix und Fertig

Manchmal ist man ganz schön fertig. Nicht mit dem Essen oder dem Mittagsschläfchen, sondern dem Leben. Weil der Chef, der Nachbar, die Exgattin oder die nervigen Kinder einem das Leben zur Hölle und damit fertig machen.

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Klickeradoms und Kladderadatsch

Nicht alles lässt sich ergründen. Das Phänomen der Lautmalerei bildet da keine Ausnahme. Dennoch: Man ahnt was gemeint ist, wenn jemand ein großes Tamtam veranstaltet oder alles in einem großen Kladderadatsch endet.

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Holz

Holz ist der Rohstoff für Zellstoff, aus dem wiederum Papier hergestellt wird. Holz kann man sägen und hacken und häckseln. Holz kann splittern, es kann wärmen und man kann drauf klopfen. Und darüber sinnieren...

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Das Letzte

Die Letzten werden die Ersten sein. Das letzte Wort hat im Prozess der Angeklagte. Es gibt den letzten Mohikaner, das letzte Gefecht, den letzten Atemzug. Aber: wer zuletzt lacht, lacht am besten.

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Faden

Seidene, unsichtbare und rote - viele Fäden ziehen sich durch die deutsche Sprache. Außerdem ist der Faden ein Raummaß für Holz. Wem das zu fade klingt – schnell rein in die Sprachbar. Um den Faden nicht zu verlieren.

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Unser aller ‚aber’

Das Wörtchen ‚aber’ ist – zumindest auf den ersten Blick – nur eine Konjunktion, ein seelenloses Bindewort, ein so leicht dahingesagtes Füllsel in der Alltagssprache. Wenn man aber genauer hinschaut: Aber hallo!

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Heiß und kalt

Kalte Füße, warme Herzen, heiße Öfen – das Gegensatzpaar „heiß-kalt“ ist mehr als nur eine Aussage über Temperatur. Die beiden Wörter sind auch in übertragener Bedeutung in der Alltagssprache allgegenwärtig.

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Behältnis

Es wimmelt in unserem Leben von Behältnissen. Kisten, Kasten und Kartons helfen uns nicht nur beim Wohnungswechsel. Ohne Wannen, Kannen und Pfannen wären wir schmutzig, durstig und hungrig.

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Tasche

Ob klein, ob groß, leer oder voll, Plastik oder Leder, ein Leben ohne Taschen – schwer vorstellbar. Das Taschenbuch, der Taschenkalender, der Taschenschirm und viele andere Dinge passen mühelos in jede Damenhandtasche.

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Haut und Haar, Herz und Hirn – vom Vermessen des Körpers

Ob mit Haut und Haar oder mit Leib und Seele – wer verliebt ist, ist das oft von Kopf bis Fuß. Also ganz und gar. Der menschliche Körper ist für Redensarten geradezu geschaffen. Und zwar vom Scheitel bis zur Sohle.

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Die Eselsbrücke zum Wespennest

Lernen, lernen, lernen - der Mensch „malt“ in die Sprache gerne Tierbilder. Das macht sie bunt. Sprache lernen ist ja schwer genug. Oft bleibt nur die Ochsentour, das Büffeln. Zum Glück gibt’s Eselsbrücken...

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Punkt für Punkt

Manchmal ist es ganz schön schwierig, etwas auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel den Punkt. Ein Punkt ist ein Punkt. Aber was ist ein Punkt?

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Rund um's Eck - 28. September 2006

Süße, schöne, spitze und sogar runde – Ecken gibt es viele verschiedene. Um die ganze Bedeutung des Wortes zu begreifen, muss man manchmal sogar um die Ecke denken.

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All - 21. September 2006

Im Fernsehen kann man sie bei ihren Spaziergänge im All beobachten, die Astronauten. Angesichts der Gefahr in dieser Unendlichkeit mag sich mancher fragen "Haben sie die noch alle?"

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Brot - 14. September 2006

Deutschlands grimmigster Grimme-Preisträger aller Zeiten heißt mit Sicherheit Bernd das Brot, der unfreiwillige Star des Kinderkanals KIKA. Legendär ist seine Gesangsnummer am Ende des Sendetages - nicht nur für Kinder!

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