Link to the Show / Show NotesGestern mal wieder in meiner Lieblingshauptstadt Stuttgart desopen-minded-H?uselebauerlandes Baden-W?rtemberg gewesen. Nach der Landungin STR (der professionell-coole Vielflieger benutzt immer nurThree-Letter-Codes, um seinen Vielfliegerstatus zu unterstreichen)setzte ich mich fehlerhafterweise in eines dieser ?berteuertenFlughafencafes und bestellte an der"Welcome Bar"einen Tee, wo sichfolgendes herrliches Gespr?ch ergab:
Ich:"Einen schwarzen Tee bitte. MitMilch."
Sie:"Einen Tee kannich Ihnen geben, aber Milchhabe ich nicht."("henni net", um den Originaldialektzu zitieren)
Ich:"Dann bitte einen gr?nen Tee."
Sie:"Ja, was denn nun?"
Ich:"Einen gr?nen Tee, bitte."
Sie:(bereitet hei?es Wasser zu)
(w?hrenddessen lese ich die Karte und ersp?he stirnrunzelnd das Angebot"Latte Macchiato")
Ich:"Und womit machen Sie den Latte Macchiato?"
Sie:(verduzt)"Ja, mit Kaffee nat?rlich."
(kurze Denkpause)
Ich:"... und ... ?"
Sie:"... und mit Milch."(kurze Denkpause, solangsam die eigene Unlogik erkennend)
Ich:"Ach. Und warum k?nnen Sie mir zu meinem schwarzenTee dann keine Milch geben?"
Sie:"Ja, ?h, ... das kann ich nicht auf der Rechnungbon-en."(Anm. d. Red.: Das war mit Abstand die d?mlichste Antwort desUniversums)
Ich:"Ah, kein Problem. Dann h?tte ich gerne einenLatte Macchiato ohne Macchiato und einen schwarzen Tee."
Sie:(unfreundlich werdend)"Jetzt habe ich Ihnen einengr?nen Tee gemacht, den nehmen Sie jetzt auch!"
Ich:(ruhig bleibend)"Bisher haben Sie da nur hei?esWasser, da k?nnen sich auch prima einen schwarzen Teebeutelreinh?ngen."
Sie:"Ja, was soll denn das jetzt?"
Ich:"Das wei? ich auch nicht. Wissen Sie was, behaltenSie ihren Tee und ihre nicht-bon-bare Milch. Sch?nen Tag noch."
Spontan wu?te ich wieder, warum ich nie in meinem Leben in Schwaben wohnenwerde.
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