Link to the Show / Show NotesHelene Hegemann ist siebzehn und hat ein Buch geschrieben, das in diesen Tagen die Feuilletons sämtlicher Tageszeitungen beschäftigt. Manche sprechen vom 'Wunderkind', andere von einer 'literarischen Sensation'.
Der Medienrummel ist enorm. Ganz neu ist dieser Trubel für Helene Hegemann allerdings nicht. Mit 15 drehte sie einen Film, für den sie im letzten Jahr den Max-Ophüls-Preis bekam. Auch da schlugen die Wellen hoch. Doch wer ist diese Autorin eigentlich? DW-Reporterin Nadine Wojcik hat sie in Berlin getroffen.
Helene Hegemann: 'Axolotl Roadkill'. Ullstein-Verlag. 203 Seiten. 14,95 Euro.
Außerdem in dieser Sendung:
Schatzkisten in Marbach - Interview mit Jan Bürger, dem neuen Leiter des Suhrkamp-Archivs, das sich seit Anfang des Jahres im Deutschen Literaturarchiv befindet. Rund 2000 Kisten müssen dort jetzt ausgepackt werden. Was da so zum Vorschein kommt? Hören Sie einfach mal rein!
Ein scharfer Beobachter - Der Künstler George Grosz war der Porträtist der Weimarer Republik. Ein Mann mit wachem Auge, der schon früh die nationalsozialistischen Tendenzen in Deutschland erkannte. Aber er konnte nicht nur zeichnen, sondern auch schreiben. Seine Lebenserinnungen sind jetzt neu aufgelegt worden, unter dem Titel: "Ein kleines Ja und ein großes Nein." Schöffling-Verlag. 383 Seiten. 34,90 Euro.
Außergewöhnliche Sprachkünstlerin - In unserer Reihe der Chamisso-Preisträger stellen wir Ihnen diesmal die in Berlin lebende japanische Künstlerin Yoko Tawada vor. Ihr neues Buch erscheint im Februar, Titel: " Das Bad". Konkursbuchverlag. 10,50 Euro.
Und es ist wieder Zeit für die "Wortschau" von Burkhard Spinnen. Diesmal: Ein Stückweit.
Moderation: Petra Lambeck